SCHMALCLUB

Schmalclubs sind gesellschaftliche Ereignisse, die auf einfache Weise Menschen berühren und tägliche Bedürfnisse ausdrücken. So wird Essen, Trinken, Schlafen, Träumen, Häuser bauen, verreisen, zu einem gemeinsamen Erlebnis.
Spielfelder werden von uns, den „Gastgebern“, entworfen und von den Gästen betreten und bespielt. Alles was die Leute gemeinsam antreibt ist eine Utopie, die sich für kurze Zeit als kollektives und individuelles Glücksversprechen einlöst.
Aus weniger kann mehr werden, wenn es geteilt wird. Wir arbeiten mit schmalen Mitteln und einfachen Methoden.
Der Schmalclub findet im Spannungsfeld zwischen einer Institution und den privaten Räumen und Gefühlen der Menschen statt. Der öffentliche Raum wird als etwas zu ihnen gehörendes und als etwas ihnen offen stehendes erlebt.
Den Schmalclub gibt es seit Januar 2000 und begann als Produktion der Hochschule für Gestaltung Offenbach, dem Ballett Frankfurt (William Forsythe) und dem TAT Frankfurt im Bockenheimer Depot.
Nach der Schließung des TATs war er als freies Gebilde präsent und war unter anderem bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen und im Frankfurter Schauspiel aktiv.